Alpiq trennt sich von EVT

Datum: 30.04.2012
Der Heidelberger Anlagenbauer EVT wird vom französischen Vinci-Konzern übernommen. 195 Millionen Euro fließen dafür an die bisherige Muttergesellschaft, den Schweizer Energiedienstleister Alpiq. Inklusive der Schulden beläuft sich das Transaktionsvolumen auf 240 Millionen Euro. Zuständig für das Geschäft bei Alpiq ist die Alpiq Anlagentechnik, die auch noch die EVT-Schwester EAT verkaufen will.

Ursprünglich boten die Eidgenossen beide Firmen im Paket an, haben dafür jedoch kein Angebot erhalten. Während die EVT Energieversorgungstechnik im Anlagenbau für Stromnetze und Erzeugung tätig ist, kümmert man sich bei der EAT Energieerzeugungs- und Anlagentechnik hauptsächlich um den Bau und die Instandhaltung von Kraftwerken. Alpiq hat mit beiden Firmen massiv unter dem in der Schweiz und auch in Deutschland geplanten Atomausstieg gelitten.

Die EVT plant und baut mit ihren 3.000 Beschäftigten Anlagen für Energieverteilung und -transport. Dazu gehören etwa Stromversorgungsanlagen, Hochspannungsleitungen und Umspannwerke. 2011 betrug der Umsatz 512 Millionen Euro.
Quelle: handelsblatt.com vom 27.4.12