Anheuser-Busch trennt sich von Brauereien in Osteuropa

Datum: 16.10.2009
Die weltweite Nummer eins der Brauereikonzerne Anheuser-Busch Inbev verkauft wie angekündigt zahlreiche Brauereien und Biermarken in mehreren osteuropäischen Ländern. Sie gehen an den Finanzinvestor CVC Capital Partners, die dafür zunächst 2,2 Milliarden US-Dollar zahlen. Sollte sich das Geschäft für CVC rentieren, fließen noch einmal bis zu 800 Millionen.

Anheuser-Busch Inbev drückt seit dem letzten Jahr ein enormer Schuldenberg, der durch die Übernahme von Anheuser-Busch durch Inbev für 52 Milliarden Dollar entstand. Bislang veräußerte der Konzern deshalb schon mehrere Randgeschäfte wie die Sea-World Parks und die Oriental Brewery in Südkorea, was 2,7 bzw. 1,8 Milliarden Dollar in die leeren Kassen spülte.

Nun wechseln also zahlreiche Brauereien in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien und Bulgarien ihren Besitzer. Dazu gehört unter anderem das bekannte tschechische Bier Staropramen. Insgesamt will Anheuser-Busch Inbev sieben Milliarden Dollar durch Randverkäufe einnehmen.
Quelle: FAZ.net vom 15.10.08