Auch der Tod ist kein sicheres Geschäft

Datum: 27.07.2010
Zumindest gilt das für das Kärntner Bestattungsunternehmen PAX und dessen Tochterfirma PAX Bestattungs- und Grabstättenfachbetrieb GmbH. Rund 5,8 Millionen Euro Schulden ließen keine Wahl und machten den Gang zum Landesgericht Klagenfurt zwecks Insolvenz unumgänglich. Allerdings hofft das Unternehmen, ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung erfolgreich durchführen zu können.

Derzeit beschäftigt PAX 89 Mitarbeiter an 15 Standorten, davon vier in Kärnten und elf in der Steiermark. Als Ursache für die Zahlungsunfähigkeit nannte das Unternehmen zu hohe Investitionen in den Aufbau neuer Niederlassungen und die damit einhergehenden Markteintritte. Deshalb sollen jetzt mehrere Filialen geschlossen und Personal abgebaut werden. Anschließend soll eine Wirtschaftlichkeit bei PAX wieder hergestellt sein.
Quelle: derstandard.at vom 26.7.10