Autohaus Sessner kann weitermachen

Datum: 05.09.2011
Nach langwierigen Verhandlungen ist es endlich geschafft. Das unterfränkische Autohaus Sessner hat wieder eine Zukunft. Die Konkurrenz vom Autohaus Spindler übernimmt das Kitzinger Unternehmen mit 109 von 127 Angestellten. Sessner ist Vertragshändler der beiden Marken Audi und Volkswagen. Allerdings ist die VW-Bank auch der Auslöser für die im Juni diesen Jahres angemeldete Insolvenz gewesen, da sie eine Kreditlinie gekündigt hatte.

Grund waren rote Zahlen in zweistelliger Millionenhöhe, die durch Geschäfte mit Autovermietern 2007 und 2008 entstanden. Deshalb waren auch die Gespräche zwischen Sessner-Chef Bergmann und der VW-Bank schwierig und standen mehrere Male kurz vorm Scheitern. Für die jetzt getroffene Einigung vereinbarten beide Parteien eine strafbewehrte Stillschweigeklausel.

Künftig werden beide Sessner-Standorte in Kitzingen Teil von Spindler. Die betreiben bereits acht Niederlassungen in Unterfranken und Thüringen. Dort widmen sich 420 Beschäftigte den Vertragsmarken VW, Audi, Skoda und Porsche.
Quelle: mainpost.de vom 2.9.11