Autozulieferer Ruia an US-Investor verkauft

Datum: 06.05.2013
Vielleicht der Anfang einer ruhigeren Unternehmensperiode? Die Mitarbeiter bei Ruia würden sich sicherlich nicht beklagen. Denn sie haben in den letzten Jahren einiges miterlebt. Bis 2010 hieß das Unternehmen Acument, beschäftigte 1.400 Personen und stellte an fünf Standorten Schrauben und Verbindungstechnik her. Dann kam die erste Insolvenz, in deren Zuge die Ruia Group aus Indien neue Muttergesellschaft wurde.

Aber schon im März 2012 erfolgte die neuerliche Insolvenz. Jetzt soll nach über einem Jahr der Ungewissheit der US-Investor Whitesell für frisches Kapital und neue Impulse sorgen. Angeblich war Whitesell auch schon vorher an dem rheinischen Unternehmen mit seinen Niederlassungen in Neuss, Neuwied, Beckingen, Köln und Schrozberg interessiert, unterlag aber im Bieterverfahren gegen Ruia. Es bleibt abzuwarten, was Whitesell für Pläne mit seiner Neuerwerbung verfolgt.
Quelle: ngz-online.de vom 3.5.13