AXA Private Equity trennt sich von Chemiefirma CABB

Datum: 16.03.2011
Die Beteiligungsgesellschaft AXA Private Equity hält das Ende seines Engagements beim Chemieunternehmen CABB für gekommen. Deshalb verkaufte sie jetzt an die Beteiligungsgesellschaft Bridgepoint. Zum Kaufpreis und weiteren Details vereinbarten die Beteiligten Stillschweigen.

AXA war 2007 bei dem Sulzbacher Chemiekonzern eingestiegen und erreichte seitdem eine Verdopplung des Umsatzes auf zuletzt 311 Millionen Euro. CABB produziert auf Chlor- und Essigsäure basierende chemische Bausteine sowie Monochloressigsäuren. Die kommen unter anderem bei Pflanzenschutzmitteln, aber auch bei Körperpflegeprodukten zum Einsatz und werden zudem in der Lebensmittelbranche genutzt. Des Weiteren arbeitet CABB auch als Auftragshersteller.

Mit Hilfe von AXA realisierte CABB diverse Zukäufe. Schon kurz nach dem Einstieg erwarb man die Schweizer SF Chem. Den asiatischen Markteintritt setzte man durch den Kauf der indischen Firma Karavati um. Produziert wird in Hürth bei Köln, in Gersthofen bei Augsburg sowie in Pratteln in der Schweiz und im indischen Ahmedabad.
Quelle: Pressemitteilung der AXA Private Equity vom 15.3.11