Banque Cantonale Vaudoise kauft Westschweizer Konkurrenten

Datum: 08.12.2010
Bewegung auf dem Schweizer Bankenmarkt. Die Banque Cantonale Vaudoise (BCV) erwirbt die Banque Franck Galland & Cie. Als Verkäufer tritt die US-amerikanische Johnson Financial Group auf. Über den Kaufpreis vereinbarten die Verhandlungspartner Stillschweigen.

Die BCV plant eine Fusion ihrer Neuerwerbung mit ihrer Tochtergesellschaft Banque Piguet & Cie. Das daraus entstehende Kreditinstitut wird voraussichtlich Vermögen in Höhe von etwa acht Milliarden Schweizer Franken verwalten und einen neuen Schwerpunkt auf Onshore-Vermögensverwaltung legen. Ihr Hauptsitz wird in Yverdon-les-Bains sein. Agieren wird sie vornehmlich in Genf, Neuenburg, Lausanne, Lugano und Nyon.

Es werden Synergieeffekte von jährlich bis zu sechs Millionen Franken erwartet. Gut 30 Stellen sollen durch natürliche Abgänge eingespart werden, so dass die Bank mittelfristig auf 160 Beschäftigte kommt. Für die BCV schließt sich mit dem Kauf ein Kreis. Denn 2003 veräußerte sie die Banque Galland an die Banque Franck, aus der dann das nun erworbene Institut entstand.
Quelle: handelszeitung.ch vom 8.12.10