Beim Autozulieferer Stankiewicz gehts weiter

Datum: 22.06.2009
Über seine Krefelder Tochter hat der US-amerikanische Autozulieferer International Automotive Components (IAC) die insolvente Stankiewicz Gruppe übernommen. Die war wie so viele andere Betriebe in der Branche durch die Krise bei den großen Autobauern in die Insolvenz gerutscht.

Die ehemalige Conti-Tochter ist Spezialist für Schallisolationssysteme im Fahrzeug. Kunden sind unter anderem BMW, Daimler und Audi. Gefertigt werden die Systeme auch in den deutschen Werken in Adelheidsdorf bei Celle, wo sich auch der Firmensitz befindet, sowie in Hamburg, Hameln, Straubing, Friedrichroda und Bad Friedrichshall. Darüber hinaus werden Vertretungen und Produktionsstätten in den USA, Belgien, Frankreich und Polen unterhalten.

Bei einem Umsatz von rund 270 Millionen Euro wurden Ende letzten Jahres noch 2.100 Mitarbeiter weltweit beschäftigt, davon etwa 1.300 in der Bundesrepublik. Aktuell sind es in Deutschland noch kanpp tausend, von denen noch einmal über hundert ihren Job verlieren werden, so dass am Ende circa 840 Arbeitsplätze übrig bleiben. Welche Standorte von den weiteren Streichungen betroffen sein werden, ist noch nicht klar.

Zumindest hat die IAC aber schon einmal deutlich gemacht, dass alle Niederlassungen erhalten bleiben. Die international agierende IAC kann bei 28.000 Beschäftigten auf einen Jahresumsatz von mehr als fünf Milliarden US-Dollar verweisen.
Quelle: motorzeitung.de vom 22.6.09