Bohnacker kann auch in Zukunft Regale bauen

Datum: 07.03.2011
Dafür sorgt der Verkauf an die deutsch-niederländischen Investoren von Nimbus Hands-On. Eingefädelt hat den Deal der erfahrene Insolvenzverwalter Michael Pluta, der sich damit einmal mehr als gute Wahl in prekärer Situation bewiesen hat.

Auch bei der Belegschaft des Regalsystemherstellers wird diese Nachricht sicherlich mit Erleichterung aufgenommen. Denn die jüngere Vergangenheit bei Bohnacker gestaltete sich höchst problematisch und gipfelte im November letzten Jahres in der Insolvenz. Bis auf 24 Personen im Werkzeugbau, denen letzte Woche gekündigt wurde, sollen alle anderen 220 Mitarbeiter weiter beschäftigt werden. Und auch bei der Schwesterfirma in Csót in Ungarn werden alle 280 Jobs erhalten bleiben.

Nimbus verfügt derzeit über ein Portfolio von 20 Firmen, die insgesamt gut 800 Millionen Euro Umsatz in 2010 erwirtschaftet haben. Mit Firmensitzen im niederländischen Zeist und in München wird Nimbus auch bei der IG Metall als seriöser Investor gehandelt. Das Engagement ist laut Nimbus denn auch langfristig angelegt und wurde über einen Asset-Deal bewerkstelligt.
Quelle: schwaebische.de vom 5.3.11