Commerzbank trennt sich von Privatinvest Bank

Datum: 28.10.2009
Als Konsequenz aus der staatlich unterstützten Finanzmarktstabilisierung veräußert die Commerzbank aus Frankfurt ihre Mehrheitsanteile an der österreichischen Privatinvestbank. Die Staatshilfe war an die Bedingung geknüpft, bestimmte Beteiligungen zu verkaufen. Käufer der Privatinvestbank ist die Züricher Kantonalbank, über den Preis wurde nichts bekannt.

Die Privatinvestbank hat ihren Sitz in Salzburg und betreibt eine Niederlassung in Wien. Etwa 50 Mitarbeiter betreuen private Vermögenswerte in der Höhe von etwa 600 Millionen Euro. Anteilseigner ist auch die Salzburger Sparkasse.

Die Züricher Kantonalbank möchte mit der Übernahme vom Wachstum im internationalen Privatbank-Sektor profitieren. Ein Engagement ist insbesondere in Deutschland und Österreich sowie Tschechien, Polen, die Slowakei und Ungarn geplant. Die Commerzbank, bei der der Bund Anteilseigner ist, musste zuletzt auch den britischen Vermögensverwalter Kleinwort, die Dresdner Allianz Bauspar und dem Immobilienfinanzierer Eurohypo verkaufen.
Quelle: managermagazin.de vom 27.10.2009