Der Trend zum Dorfladen

Datum: 31.08.2015
Früher gab es Tante Emma. Heute gibt es Dorfläden. Discounter rechnen sich erst ab einer bestimmten Einwohnerzahl. Supermärkte werden immer größer. Da rechnet sich ein kleiner Dorfsupermarkt nicht. Also wird er abgegeben.

Der Dorfladen fungiert aber nicht nur als kleiner Supermarkt. Der Dorfladen ist auch oft Poststation, Cafe und Treffpunkt im Dorf. Betrieben werden die Dorfläden zum Teil von Vereinen oder Träger karitativer Einrichtungen wie Don Bosco. Teilweise sind auch die Bewohner des Ortes an dem Laden beteiligt.

Weit verbreitet sind die Dorfläden vor allem in ländlichen Regionen in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und in Sachsen. Dorfläden gibt es aber auch in Schleswig-Holstein. Dort gibt es die Markt-Treff Initiative. Beliefert werden diese Läden genauso wie die Supermärkte meistens von Edeka oder der Rewe.
Quelle: Dorfladen-Netzwerk, eigene Datenbank