Eigentumsverhältnisse bei Springer verändern sich

Datum: 25.12.2008
Beim großen deutschen Medienkonzern gibt es Bewegung in der Eigentumsstruktur. Die US-Finanzgesellschaft Hellman & Friedman zieht sich vom Axel-Springer-Verlag zurück und trennt sich von fast allen ihren Anteilen. Die Amerikaner verkauften jetzt ein Aktienpaket von 8,4 Prozent der Springer-Anteile an die Deutsche Bank. Deren aktueller Wert an der Börse wird mit rund 123 Millionen Euro angegeben.

Ein Restpaket von 1,6 Prozent verbleibt bei Hellman & Friedman, die 2003 mit 350 Millionen Euro 19,4 Prozent bei Springer erworben hatten. Vor zwei Jahren veräußerten sie bereits die Hälfte davon.

Auf Grund der momentanen Lage plant die Deutsche Bank zunächst einmal, das Aktienpaket so lange zu halten bis sich die Börsen erholt haben. Dann sollen die Anteile über den Markt verkauft werden, wodurch der Streubesitz von aktuell gut 23 Prozent deutlich ansteigen würde. Die Mehrheit der Aktien befindet sich nach wie vor bei der von Friede Springer kontrollierten Axel Springer Gesellschaft für Publizistik.
Quelle: manager-magazin vom 18.12.08