Erneute Insolvenz bei Autozulieferer Eralmetall

Datum: 21.07.2011
Eralmetall ist schon wieder pleite. Die letzte Insolvenz ist erst drei Jahre her und hat damals 60 Arbeitsplätze gekostet. Laut Geschäftsführer Thomas Kramer sind zwar im Moment keine Entlassungen geplant. Trotzdem müssen die 125 festen und 25 auf Leihbasis Beschäftigten um ihre Jobs zittern. Denn in einer solch prekären Situation kann viel passieren.

Kramer räumt grundsätzliche Planungsfehler ein, da das Unternehmen bis heute nicht gewinnbringend aufgestellt sei. Ursache sei, dass der Aluminium-Spezialist seine Produkte zu günstig verkaufe, wodurch in den letzten zwei Jahren ein Minus von 1,5 Millionen Euro aufgelaufen ist. Für eine Verbesserung der Lage soll nun ein neuer Investor an Bord geholt werden. Das war auch schon der Lösungsansatz nach der ersten Pleite. Als die Schweizer Alu Alliance das Ruder in Klettgau übernahm. Mal sehen, ob es diesmal funktioniert - sofern ein Geldgeber gefunden wird.
Quelle: econo.de vom 20.7.11