Finanzinvestor kauft Burger King

Datum: 03.09.2010
Rund vier Milliarden Dollar zahlt der New Yorker Finanzinvestor 3G Capital für den Schnellrestaurant-Betreiber und übernimmt auch dessen Schulden. Der Verwaltungsrat des Burgerbraters hat dem Deal bereits zugestimmt. Ebenso wie die drei anderen Finanzinvestoren TPG, Bain Capital und Goldman Sachs, denen etwa ein Drittel der Aktien gehört.

Bis 2006 waren sie im Besitz aller Anteile, brachten Burger King dann aber an die Börse. Mit mäßigem Erfolg. Zuletzt lief das Geschäft eher schleppend. Der Abstand zum Branchenprimus McDonald's vergrößerte sich. Vor allem dadurch, dass die einen saftigen Erfolg mit ihren neuen Kaffee- und Kuchen-Angeboten einfahren konnten. Aktuell betreibt Burger King 12.000 Schnellrestaurants in 75 Ländern.

Nun also 3G. Die Firma, in der Bill Clintons Schwiegersohn Marc Mezvinsky arbeitet, hatte sich bereits bei der Nummer drei der Fast-Food-Branche, bei Wendy's, engagiert. Pro Burger King-Aktie zahlen sie nun 24 Dollar und liegen damit 46 Prozent über dem Schlusskurs vom Dienstag. Laut Nachrichtenmagazin Spiegel stehen hinter 3G, die sie als Heuschrecke bezeichnen, mehrere wohlhabende Brasilianer.
Quelle: spiegel.de vom 2.9.10