Getränkegroßhändler Brunnenkopp muss in die Insolvenz

Datum: 03.03.2011
Die Kassen sind leer beim Getränkegroßhändler Brunnenkopp aus Ronnenberg bei Hannover. Deshalb bekamen die gut hundert Mitarbeiter bislang auch ihr letztes Gehalt nicht. Nun ist zwar Insolvenz angemeldet, aber immerhin gibt es damit auch für zumindest drei Monate Geld für die Beschäftigten. Der Betrieb soll vorerst normal weiterlaufen.

Gründe für die Pleite gibt es verschiedene. Zum einen ist die Marktlage in der Branche generell schwieriger geworden. Zum anderen hat Brunnenkopp sich mit dem Kauf der Profi-Getränkemärkte übernommen. Dieser Firmenbereich meldete darum auch schon im letzten Jahr Insolvenz an.

Letzter Auslöser waren jetzt gescheiterte Übernahmeverhandlungen mit einem Investor. Allerdings geht der Insolvenzverwalter davon aus, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Zudem hofft er auf weitere potenzielle Kaufinteressenten.
Quelle: sn-online.de vom 3.3.11