GfK zieht sich von geplanter Übernahme zurück

Datum: 27.08.2008
Was noch vor kurzem nach einer beschlossenen Sache aussah, ist jetzt doch zu den Akten gelegt worden. Die bereits geplante Fusion zwischen GfK und TNS ist geplatzt. Weder ein Zusammenschluss unter Gleichen noch eine Übernahme seitens der Nürnberger kommen nach Angaben des GfK-Sprechers Jörg Peters noch in Frage. Der Eintritt in eine Bieterschlacht um das englische Marktforschungsinstitut komme nach dem Scheitern der Verhandlungen für eine Fusion unter Gleichen lediglich den Aktionären der TNS zu Gute.

Das Scheitern der Gespräche könnte auch dem britischen Werbekonzern WPP in die Karten spielen, der gerade ein feindliches Übernahmeangebot für TNS abgab und sich stetig versuchte in die Verhandlungen zwischen GfK und TNS einzumischen und diese zu stören. Die Nürnberger Marktforscher sind mit 9.300 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern momentan weltweit die Nummer vier in ihrem Metier, direkt hinter TNS, die sich auf dem dritten Platz eingerichtet haben.
Quelle: boerse-online.de vom 27.8.08