Hochtief will Bahn-Immobilientochter Aurelis

Datum: 12.09.2007
Hochtief will zusammen mit dem Finanzinvestor Redwood Grove International die Bahn-Immobilientochter Aurelis für rund 1,6 Milliarden Euro übernehmen.

Aurelis verfügt über ein Grundstücksportfolio von rund 27 Millionen m2 in mittleren und großen deutschen Städten. Das hört sich erst einmal gut an. Problematisch ist nur, dass diese Flächen oftmals schlecht geschnitten sind. Sie liegen zwar in zentrale aber unattraktiven Lage. Und wer will schon gerne neben der Bahn wohnen oder arbeiten.

Ob sich der Deal für Hochtief wirklich bezahlt macht hängt sehr von der Projektentwicklung der Flächen ab. Einen Vorteil hat das Geschäft für Hochtief: Das Bauunternehmen kann damit die Beschäftigung im Baugeschäft sichern.

Hochtief ist das größte deutsche Bauunternehmen und bietet ein breites Leistungsspektrum an Bauleistungen. Hochtief baut so unterschiedliche Großprojekte wie Hochhäuser, Einkaufszentren, Sportstadien, Brücken, Flughäfen oder Eisenbahntunnel.

Die Tochtergesellschaft Hochtief AirPort GmbH konzentriert sich auf die Privatisierung von nationalen und internationalen Flughäfen. Hochtief Airport hält Beteiligungen an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Athen, Budapest und Sidney.


Quelle: Die WELT