Holtzbrinck trennt sich von StudiVZ

Datum: 12.09.2012
Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zieht die Konsequenzen aus dem anhaltenden Abwärtstrend und verkauft seine VZ-Netzwerke, vor einiger Zeit noch Deutschlands stärkstes Social Network. Konkret veräußert Holtzbrinck über die Tochter Holtzbrinck Digital die Firma Poolworks, die sich um die drei Plattformen StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ kümmert, an die kalifornische Investmentgesellschaft Vert Capital.

Erst Anfang Juli waren die drei schwächelnden Portale unter Poolworks zusammengefasst worden. Alle drei verloren in den letzten Monaten massiv Nutzer und mussten deshalb ihre durchaus ambitionierten Expansionspläne ad acta legen. Der neue Eigentümer plant aber durchaus wieder Erweiterungen. Zu Vert Capital gehört auch das britische Kindernetzwerk Bebo. Holtzbrinck hatte StudiVZ 2007 für vermutlich rund 85 Millionen Euro erworben. Zum nun gezahlten Verkaufspreis machten die Beteiligten keine Angaben.
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