Infineon übernimmt Dresdener Qimonda-Werk

Datum: 10.05.2011
Infineon vergrößert sein Firmengelände in Dresden. Denn praktischerweise grenzt das Grundstück von Qimonda an die Fertigungsstätte des Halbleiterproduzenten. Mit diesem Deal ist die Verwertung des Vermögens des 2009 in die Insolvenz gerutschten Qimonda-Konzerns abgeschlossen. Das Geschäft beinhaltet Reinraumtechnik und Fertigungsanlagen sowie Betriebsmittel der 300mm-Fertigung für die Infineon gut 100 Millioenen Euro zahlt.

Infineon geht damit konsequent den Weg einer strategisch ausgerichteten Kapazitätserweiterung. Mit den neuen Anlagen kann der Aufbau einer Volumenherstellung für Leistungshalbleiter auf 300mm-Wafern in Angriff genommen werden. Zunächst wird in Villach in Österreich eine Pilotlinie eingerichtet, für die einige der jetzt erworbenen Maschinen genutzt werden. Ob daraus dann letztlich auch eine Volumenfertigung wird, soll noch in diesem Jahr entschieden werden.
Quelle: computerwoche.de vom 10.5.11