Insolvenz bei Feder-Fabrik Burberg-Eicker

Datum: 28.11.2012
Das traditionsreiche Unternehmen Burberg-Eicker musste Insolvenz anmelden. Der Federhersteller aus Mettmann kämpft mit Finanzierungsproblemen obwohl die Auftragslage sehr gut scheint. Die Gründe liegen in einem großen Investitionsbedarf in den vergangenen Jahren, der, gepaart mit einigen Fehleinschätzungen, Umstellungen in der Produktion nach sich zog. Zudem zog ein Großkunde aus dem benachbarten Düsseldorf nach Bulgarien, was Burberg-Eicker letztlich eine sechsstellige Summe kostete.

Der Insolvenzantrag sei jetzt die Notbremse gewesen. So sind zumindest für die nächsten drei Monate die Löhne der 102 Beschäftigten gesichert. Ziel ist nun eine Sanierung ohne Entlassungen mit einer langfristigen Perspektive. Es gab in den letzten Wochen intensive Gespräche mit Banken und Großkunden, die zwar kooperativ verlaufen sein sollen, aber leider nicht zu einer tragfähigen Lösung führten. Aber der größte Kunde signalisierte bereits Unterstützung.
Quelle: rp-online.de vom 28.11.12