Intel steht vor Kauf der Infineon-Handysparte

Datum: 27.08.2010
Das zumindest behaupten laut der Märkischen Allgemeinen Zeitung mit der Verhandlung vertraute Personen. Die Gespräche sollen deutlich vorangeschritten sein, weil Intel Zugeständnisse beim Preis gemacht habe. Angeblich könnte bei weiter günstigem Verlauf schon Anfang nächster Woche ein Abschluss des Deals verkündet werden.

Sprecher der beiden Unternehmen wollten gestern abend allerdings keine Stellungnahme dazu abgeben. Nach Bekanntwerden des neuesten Verhandlungsstandes gingen die Infineon-Aktien um gut 5 Prozent nach oben. Infineon verlange dem Vernehmen nach eine Summe von rund 1,5 Milliarden Euro für seine mittlerweile profitabel arbeitende Handysparte.

Die hatte jahrelang die Rolle des Sorgenkindes im Unternehmen abonniert, erholte sich aber und trug zum Gesamtjahresumsatz 2009 von 3,027 Milliarden Euro rund ein Drittel bei. Trotzdem macht ein Verkauf Sinn, da Infineon seine Kernkompetenzen nach wie vor in der Fertigung von Chips für die Industrie- und Autobranche hat.
Quelle: maerkischeallgemeine.de vom 27.8.10