IT-Anbieter Sophos kann Utimaco übernehmen

Datum: 01.10.2008
Das IT-Unternehmen Sophos hat die Bedingungen für eine erfolgreiche Übernahme der Utimaco Safeware AG erfüllt. Wie erwartet konnte die Mindestannahmeschwelle aller sich im Umlauf befindlichen Utimaco Aktien übersprungen werden. Inzwischen hat Sophos zum Preis von 14,75 Euro pro Anteilsschein mehr als 75 Prozent der Aktien erworben.

Sophos bietet seine IT-Lösungen weltweit an. Unternehmen in rund 150 Ländern schützen damit ihre IT-Infrastruktur vor Schadsoftware, Spyware, unberechtigten Zugriffen, potenziell unerwünschten Anwendungen und Richtlinien-Verstößen. Dazu offeriert Sophos eine Reihe von E-Mail- und Web-Sicherheitsprodukten. Das Unternehmen mit Hauptsitzen in Abington bei Oxford und in Boston beschäftigt über 1000 Mitarbeiter. Die deutsche Zentrale, die Vertrieb, Marketing und technische Services für Deutschland, Österreich und die Schweiz koordiniert, befindet sich in Mainz.

Utimaco ist in Oberursel bei Frankfurt ansässig und entwickelt Datensicherheitslösungen. Zukünftig soll die Firma innerhalb der Sophos Gruppe einen eigenständigen Kerngeschäftsbereich bilden, der sich auf den Schutz von Daten konzentriert. Leiten soll ihn der bisherige CEO Martin Wülfert. Dieser brachte der getätigten Transaktion seine gesamte Wertschätzung entgegen: "Die Verknüpfung unserer Kompetenzen bei Produktinnovation und Entwicklung sowie unsere vereinte Leistungsstärke im Bereich Global Sales, Marketing und Support wird die gesamte Branche revolutionieren."

Ob der Deal wirklich so gravierende Umwälzungen nach sich ziehen wird, lassen wir einmal dahingestellt sein...
Quelle: Sophos