Kaufhaus Joh ist pleite

Datum: 13.05.2013
Am Mittwoch, den 8. Mai 2013 hat das hessische Traditionskaufhaus Joh Insolvenz angemeldet. Betroffen sind fünf Standorte mit rund 300 Mitarbeitern in Gelnhausen, Friedberg, Zwickau, Gotha und Saalfeld.

Die Insolvenzverwaltung prüft nun Möglichkeiten zur Erhaltung des Betriebes. Bestellt für diese Aufgabe ist die Frankfurter Wirtschaftskanzlei Hermann RWS, vertreten durch Julia Kappel-Gnirs. Die Rechtsanwältin war schon 2009 mit der Sanierung des Woolworth-Unternehmens betraut. Bis zur Klärung laufen Geschäftsbetrieb und Verkauf weiter.

Zuletzt hatte das 1760 gegründete Unternehmen mit Konkurrenz aus dem Online-Sektor und sinkenden Umsatzzahlen zu kämpfen. Dies führte schließlich zu der drohenden Zahlungsunfähigkeit.
Quelle: mdr.de vom 10.05.13