Kein Geld mehr bei Sportwagenbauer Gumpert

Datum: 03.09.2012
Die Gumpert Sportwagenmanufaktur GmbH aus Altenburg in Thüringen hat einen Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Als Grund nannte die Geschäftsführung, dass auf dem Hauptabsatzmarkt in China geplante Verkäufe nicht umgesetzt werden konnten. Allerdings äußerte sich Insolvenzverwalter Görge Scheid sehr positiv zu den Sanierungschancen in Altenburg, da bereits Gespräche mit potenziellen Investoren laufen.

Das wird die 30 Mitarbeiter sicher freuen, die den Supersportwagen Apollo sowie den Tornante bauen. Technisch ist der Apollo als weltweit für die Straße zugelassenes Sportauto ganz vorne. Auf dem Nürburgring konnte er seit drei Jahren nicht mehr geschlagen werden. Trotzdem gab es auch schon in der Vergangenheit finanzielle Probleme. Bereits 2010 musste deshalb ein asiatischer Geldgeber unterstützend eingreifen.
Quelle: autohaus.de vom 30.8.12