Kein Geld mehr bei Stock Fenster

Datum: 28.05.2010
Deshalb blieb Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter Hans-Jürgen Schlüpner auch nur der Gang zum Insolvenzrichter. Die im hessischen Angersbach ansässige Stock Deutsche Fenster GmbH ist damit zum zweiten Mal innerhalb von sechs Jahren pleite.

Die erste Insolvenz überstand das Unternehmen nach Personalabbau und Umstrukturierung der Angebotspalette recht schnell. Für die 57 Mitarbeiter soll zunächst alles wie bisher auch weiterlaufen. Denn zum einen müssen bestehende Aufträge abgearbeitet werden. Zum anderen muss die Vermögensstruktur genau analysiert werden um endgültig zu klären, ob ein Insolvenzverfahren Sinn macht. Das soll bis Mitte Juni geschehen.

Das bis dahin anstehende Monatsgehalt der Beschäftigten will Insolvenzverwalter Ralf Diehl gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und einer Bank aufbringen. Als Gründe für die prekäre Lage nannte Schlüpner hohe Außenstände, die zum Teil noch aus Zeiten der ersten Insolvenz stammen, und eine zurückgegangene Auftragslage.
Quelle: lauterbacher-anzeiger.de vom 28.5.10