Klingelnberg kauft Höfler Maschinenbau

Datum: 12.07.2012
Die auf den Bau von Verzahnungsmaschinen spezialisierte Klingelnberg GmbH übernimmt die im selben Segment tätige Höfler Maschinenbau GmbH. Klingelnberg nähert sich durch den Kauf seinem langfristigen Ziel, alle Verzahnungstechnologien aus einer Hand anbieten zu können. Höfler wird das Portfolio im Bereich von Zahnradschleif- und Zahnradfräsmaschinen erweitern. Über den Kaufpreis vereinbarten die Vertragspartner Stillschweigen. Bislang gehörte Höfler zur NDW Draht und Stahl GmbH.

Höfler ist im baden-württembergischen Ettlingen ansässig und konnte 2011 mit etwa 300 Beschäftigten 83 Millionen Euro erwirtschaften. Dazu trugen auch die Tochterfirmen in China und den USA bei. Die im Unternehmen gefertigten Maschinen werden zum Bau von Zahnrädern für Getriebe genutzt, die unter anderem im Transportwesen, Bergbau, Schiffsbau und in Windkraftanlagen eingesetzt werden. Klingelnberg aus dem oberbergischen Hückeswagen produziert spiralverzahnte Kegelräder, hochpräzise Getriebekomponenten und Messgeräte für rotationssymetrische Objekte. Der Umsatz lag letztes Jahr mit tausend Mitarbeitern bei 200 Millionen Euro.
Quelle: rp-online.de vom 12.7.12