Leere Kassen bei IT-Firma Asdis

Datum: 14.06.2010
Der Softwarespezialist Asdis aus Berlin musste Insolvenz anmelden. Das Unternehmen sah sich vor allem wegen sinkender Umsätze sowie ausstehender Darlehens- und Mietverbindlichkeiten zu diesem Schritt gezwungen. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Sebastian Laboga aus der Kanzlei Kübler bestellt.

Der ließ verlauten, dass er guter Hoffnung sei, dass das Unternehmen zeitnah durch neue Investoren wieder aus der Bredouille geführt werden kann. Gespräche mit Interessenten liefen bereits und die erste Resonanz sei gut. Die Asdis-IT-Lösungen seien weiterhin am Markt gefragt und der gute Kundenstamm des Unternehmens spreche für sich.

Asdis bietet Lösungen zum Managen von IT-Infrastrukturen für Unternehmen aus der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand in ganz Deutschland sowie im europäischen Ausland an. Zu den Kunden gehören Unternehmen wie die Deutsche Bahn, Euronet, die Deutsche Bank, Toll Collect, UBS und Bitmarck. Die 24 Mitarbeiter kriegen vorerst ihre Löhne über das Insolvenzgeld ausbezahlt und der Geschäftsbetrieb läuft im vollen Umfang weiter.
Quelle: channelpartner.de vom 11.06.2010