Mal wieder trifft es die Solarbranche: Asola ist pleite

Datum: 06.05.2013
Die schlechten Nachrichten für die Solarbranche in Deutschland reißen nicht ab. Erneut musste ein deutscher Hersteller einen Insolvenzantrag stellen. Diesmal hat es die Erfurter Asola Automotive Solar GmbH getroffen. Die war noch 2010 ein kerngesundes Unternehmen mit 200 Beschäftigten und einem Umsatz von 73 Millionen Euro.

Zwei Jahre später war die Mitarbeiterzahl bereits auf 45, der Umsatz auf 20 Millionen Euro gesunken. Insofern eine Pleite mit Ankündigung. Asola fertigt Solarmodule, Dachintegrationssystemn und Solarsysteme für die Automotivesparte. Im Januar musste bereits die Schwesterfirma Asola Solarpower Insolvenz anmelden. Bei beiden ist Gründer Reinhard Wecker Mehrheitsgesellschafter.
Quelle: focus.de vom 3.5.13