Maschinenbauer Kammann geht an Beteiligungsfonds

Datum: 14.04.2010
Für das insolvente Maschinenbauunternehmen Kammann gibt es eine Zukunft. Die Münchener Private Equity-Beteiligungsgesellschaft Perusa übernimmt mit ihrem Betei­li­gungs­fonds Perusa Part­ners I zusammen mit dem Kammann-Management das Ruder im westfälischen Bünde. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Kammann wird wieder stärker auf seine Kernkompetenzen ausgerichtet. Den Rollendruck, Direktdruck auf Glas und Kunststoff sowie Ersatzteilmanagement und Service. Verantwortlich für die im Oktober 2009 angemeldete Insolvenz der Traditionsfirma waren die extrem rückkläufigen Zahlen im Ausrüstungsgeschäft mit Maschinen zur CD- und DVD-Dekoration. Nun also nach der Einigung mit den Gläubigern ein Neuanfang mit wenigstens noch 160 der ehemals 260 Mitarbeiter.

Für den rund 155 Millionen Euro umfassenden Perusa Fonds ist Kammann die fünfte Beteiligung im deutschen Mittelstand nach der Buderus-Guss-Gruppe, der GRV Luthe, Karlie und der Trovicor.
Quelle: verpackungsrundschau.de vom 13.4.10