Möbelhersteller Cotta in Schwierigkeiten

Datum: 24.02.2011
Eine Insolvenz muss nicht immer auch das Ende einer Firma bedeuten. Darauf hoffen derzeit rund 375 Mitarbeiter bei Cotta Möbel. Das im ostwestfälischen Schieder-Schwalenberg angesiedelte Unternehmen hofft nun auf Insolvenzverwalter Per Hendrik Heerma, der durchaus Chancen zur Rettung sieht und den Betrieb erstmal wie bisher weiterlaufen lässt.

Auch die Sparkasse Detmold als größter Gläubiger geht in Vorleistung bis das Insolvenzgeld von der Agentur für Arbeit zur Bezahlung der Beschäftigten fließt. Und die mit 50 Prozent an Cotta beteiligte Kerkhoff-Beteiligungs-GmbH signalisierte Unterstützung. Der andere Hauptgesellschafter Peter Gschwend will sich allerdings bei Cotta zurückziehen. Als Grund für die missliche Lage nannte man bei Kerkhoff den notwendigen, aber noch nicht umgesetzten Sanierungsschritt.
Quelle: moebelmarkt.de vom 24.2.11