Mode Keibach-Filialen größtenteils gerettet

Datum: 23.02.2009
Insgesamt 70 der 86 Filialen der insolventen Hans Keilbach Mode GmbH & Co. KG werden übernommen und von den neuen Besitzern weitergeführt. Damit sind nach Angaben der für die Insolvenzverwaltung zuständigen Kanzlei Schultze & Braun die Verhandlungen über die Zukunft des Unternehmens bzw. seiner Niederlassungen abgeschlossen.

Die Verhandlungen liefen mit rund 50 Interessenten. 42 Filialen gehen in den Besitz eines bislang nicht genannten Betreibers über. Die übrigen wurden einzeln oder in kleinen Gruppen verkauft. Übergabetermin ist für alle Niederlassungen der 1. März. Zu den finanziellen Regelungen wurde bislang nichts veröffentlicht.

Für die Keil-Verwaltungszentrale in Offenburg fand sich leider kein Abnehmer. Es gab zwar Interessenten. Aber keiner konnte ein schlüssiges Finanzierungskonzept vorlegen. Deshalb wird sie in eine Transfergesellschaft überführt, die sich um die Vermittlung der etwa 80 dort Angestellten in neue Arbeitsverhältnisse kümmern soll.

Kellbach meldete Ende November letzten Jahres auf Grund extrem zurückgehender Umsätze, vermutlich in Folge der Finanzkrise und des damit verbundenen konjunkturellen Abschwungs, Insolvenz an. Verschärft wurde die Liquiditätssituation bei Keilbach noch dadurch, dass viele Lieferanten eben zu diesem Zeitpunkt bei der Warenlieferung auf Vorkasse umgestellt haben.
Quelle: ka-news.de vom 21.2.09