Nun doch: Müller-Brot verkauft

Datum: 10.04.2012
Und zwar an die Gründer-Tochter Evi Müller und deren Geschäftspartner Franz Höflinger, Gesellschafter der gleichnamigen Münchener Bäckereikette. Zum Kaufpreis äußerten sich die Beteiligten bislang nicht. Höflinger und Müller hatten schon vor Wochen ein Angebot vorgelegt. Allerdings entschieden sich die Gläubiger von Müller-Brot zunächst für die Offerte des alten Besitzers Klaus Ostendorf.

Warum der vermeintlich perfekte Deal dann gescheitert ist, lässt sich bislang nur mutmaßen. Aber sicher ist es nicht unbedingt verkaufsfördernd wenn der Mann, der für Missstände, Hygienemängel und die daraus resultierende Pleite verantwortlich ist, die Firma dann erneut übernehmen will. Deshalb kann die Devise für die neuen Gesellschafter auch nur sein, verlorenes Vertrauen zurück zu gewinnen. Das wollen sie erreichen, indem sie auf Qualität und weniger auf Masse setzen. Bislang haben sie 150 der 240 Filialen übernommen und wollen nun zeitnah auch die Produktion am Stammsitz in Neufahrn erwerben.
Quelle: welt.de vom 10.4.12