P+S Werften stehen vor Insolvenz

Datum: 21.08.2012
Die P+S Werften bewegen sich seit Monaten in äußerst rauhen Fahrwassern. Nun scheint es so, als neige sich die Fahrt ihrem Ende zu. Allerdings wartet kein sicherer Hafen, sondern das kalte Nass, schlimmstenfalls der Untergang. Denn Geld ist bei P+S keins vorhanden, weshalb die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern dem angeschlagenen Schiffsbauer bereits unter die Arme greifen musste. Doch auch diese Finanzquelle ist nun versiegt.

Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) teilte mit, dass der vereinbarte Kreditrahmen nicht ausreiche, um eine Zahlungsunfähigkeit abzuwenden und bestehende Aufträge fertigzustellen. Und eine Erhöhung der bislang von Land und Bund verbürgten Darlehen über 152 Millionen Euro sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Damit stehen an den beiden Standorten in Stralsund und Wolgast etwa 2.000 Jobs auf der Kippe. Die P+S-Geschäftsführung kündigte für morgen schon einmal das Einreichen eines Insolvenzantrages an.
Quelle: sueddeutsche.de vom 21.8.12