Pleite bei Mediengruppe J. Fink

Datum: 10.02.2011
Die Verlags- und Druckereigruppe J. Fink musste einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Allgemeine Umstrukturierungen bei einem krisenbedingten Wegfall mehrerer großer Kunden hätten zu weitreichenden Schwierigkeiten geführt, die dann nach Unternehmensangaben in eine Zahlungsunfähigkeit mündeten.

Zu J. Fink gehören sechs Gesellschaften, die im internationalen Druckwesen und im spezialisierten Verlagsbereich aktiv sind. Fünf davon sitzen in Ostfildern, eine in Detmold. Sie kümmern sich neben der Verlagstätigkeit um den Druck von hochwertigen Produkten sowie um in hoher Auflage hergestellte Werbeprospekte.

Nun soll eine Sanierung die Mediengruppe wieder konkurrenzfähig aufstellen und möglichst viele der 370 Arbeitsplätze - davon 320 am Stammsitz in Ostfildern und 50 in Detmold - erhalten. Dafür übernimmt Insolvenzexperte Michael Mönig das Ruder. Gemeinsam mit der Geschäftsführung will er einen bereits von Experten erarbeiteten Sanierungsplan umsetzen.

Quelle: esslinger-zeitung.de vom 9.2.11