Pleite bei Sicherheitsfirma Prevent

Datum: 17.02.2011
Die umstrittene Sicherheitsfirma Prevent muss in die Insolvenz. Der Grund dafür ist, dass einer der Hauptkunden, die HSH Nordbank, ausstehende Gelder nicht zahlt. In den letzten fünf Jahren hat das Münchener Sicherheitsunternehmen der Bank rund 10 Millionen Euro für Dienstleistungen in Rechnung gestellt. Und 800.000 davon sind noch offen.

Die HSH Nordbank sieht sich dagegen selbst in der Opferrolle. Deren Manager gehen davon aus, dass schon zuviel gezahlt wurde und die Rechnungen von Prevent überhöht seien. Deshalb hält sie die 800.000 Euro zurück und stürzt Prevent damit vermutlich in den Abgrund.

So stolpern die Münchener letztlich wohl über die zahlreichen Skandale rund um die HSH, bei denen sie auch eine bislang undurchsichtige Rolle gespielt haben. Denn die Staatsanwaltschaft ermittelt sowohl gegen HSH- als auch Prevent-Mitarbeiter wegen der diversen Spitzel- und Finanzaffären.
Quelle: sueddeutsche.de vom 17.2.11