Recycler Scholz steigt bei Konkurrenz ein

Datum: 19.02.2009
Die Scholz AG hat übernimmt 50 Prozent der Rohstoffverwertung Gröger GmbH und Co. KG. Das Bundeskartellamt hat bereits grünes Licht gegeben. Wieviel Geld die bisherigen Gesellschafter Andrea und Erwin Gröger dafür bekommen haben, wurde nicht bekanntgegeben. Die übrigen 50 Prozent der Anteile hält deren Sohn Lars Gröger.

Scholz verspricht sich durch die Akquisition beträchtliche Synergieeffekte. Alle 106 Arbeitsplätze des im schwäbischen Günzburg ansässigen Rohstoffverwerters sollen erhalten bleiben. Gröger setzt jährlich mehr als 100.000 Tonnen Metallschrott, 20.000 Tonnen Papier, Glas und Gewerbeabfall sowie 10.000 Tonnen E-Schrott um. Der Umsatz lag 2008 bei gut 50 Millionen Euro. Zur Firmengruppe gehören die beiden Tochtergesellschaften CSG Container-Service Gröger GmbH und die L+N Recycling GmbH.

Die im schwäbischen Essingen sitzende Scholz AG zählt mit über 4.000 Mitarbeitern an mehr als 300 Standorten zu den führenden europäischen Stahl- und Metallschrottrecyclern. Sie besitzt bereits etwa 25 direkte Unternehmensbeteiligungen.
Quelle: recyclingmagazin.de vom 17.2.09