Rhön-Kliniken neuerlich erweitert

Datum: 13.05.2008
Mit dem vollständigen Kauf des St. Petri-Hospitals in Warburg in Nordrhein-Westfalen hat der börsennotierte Krankenhauskonzern Rhön-Klinikum AG die Anzahl seiner Krankenhäuser nochmals erhöht. Verkäufer ist der Krankenhauszweckverband Warburg mit den bisherigen Eigentümern. Das sind zu 60 Prozent der Landkreis Höxter und zu 40 Prozent die Stadt Warburg. Die Übernahme gilt rückwirkend ab Januar 2008. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Allerdings erfolgt der Verkauf vorbehaltlich einer Einigung über die Altersversorgung der Angestellten, die bisher über die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder lief.

Im St. Petri-Hospital arbeiten momentan knapp 300 Mitarbeiter. Es verfügt über 153 Betten. Im letzten Jahr wurden dort 5.658 Patienten betreut. Zum stationären Leistungsangebot zählen die beiden Hauptabteilungen Innere Medizin und Chirurgie sowie die drei Belegabteilungen Urologie, Kinderheilkunde und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Die bisherigen Träger waren schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem finanzstarken Investor für das Hospital. Die Entscheidung zugunsten von Rhön-Klinikum fiel auf Grund von deren langjährigen Erfahrung bei der Privatisierung zuvor öffentlich-rechtlicher Krankenhäuser. Dazu kam eine von Rhön speziell für Warburg entwickelte Konzeption sowie die Zusage eines Krankenhausneubaus.

Rhön-Klinikum wurde 1973 gegründet und hat seinen Hauptsitz im bayrischen Bad Neustadt. Die Errichtung und der Betrieb von Krankenhäusern, vorwiegend des Akutbereichs in allen Versorgungsstufen, bilden die Kernkompetenzen des Konzerns, der 2007 mehr als 31.000 Mitarbeiter beschäftigte. Etwa 12 Prozent davon sind ärztliche Mitarbeiter und rund 67 Prozent pflegerische und medizinische Fachkräfte. Der Rest ist in der Verwaltung beschäftigt.
Quelle: Pressemitteilung von Rhön-Klinikum vom 9.5.08