Riesenübernahme im Verlagswesen so gut wie perfekt

Datum: 08.01.2009
Laut Bericht des Medienmagazins DWDL.de steht ein Geschäft zwischen M. DuMont Schauberg und der Mecom-Gruppe des britischen Medienmoguls David Montgomery kurz vor dem Abschluss. Die Engländer wollen sich dem Vernehmen nach vor allem auf Grund eines finanziellen Engpasses vom Berliner Verlag trennen. Dazu gehören als bekannteste Organe die Berliner Zeitung, der Berliner Kurier und die Hamburger Morgenpost.

Denn die kreditgebenden Banken forderten unlängst eine deutliche Verminderung der Schuldenlast von mehr als 600 Millionen Euro bis Ende Februar. Deshalb käme ein Verkauf des Deutschlandgeschäfts nicht ungelegen. Unter Berufung auf informierte Verlagsquellen und Werben & Verkaufen berichtet DWDL, dass sich die Verhandlungspartner bereits über einen Kaufpreis von rund 170 Millionen Euro einig seien. Ein Abschluss innerhalb der nächsten Tage ist damit sehr wahrscheinlich.

Der Verleger Alfred Neven DuMont würde damit seine dominierende Rolle auf dem umkämpften deutschen Zeitungsmarkt noch stärken. Zu seinem Verlag gehören bereits die Frankfurter Rundschau und der Kölner Express. Bislang gab es allerdings seitens M. DuMont Schauberg noch keine offiziele Stellungnahme.
Quelle: dwdl.de vom 7.1.09