S&K-Skandal reißt FIHM in die Insolvenz

Datum: 27.02.2013
Letzte Woche wurde der Skandal um die Führungsriege des Frankfurter Immobilienunternehmen S&K losgetreten, bei dem es um die Veruntreuung von rund 100 Millionen Euro geht. In diesem Zusammenhang gab es bereits mehrere Verhaftungen. Nun zieht die Affäre, nicht eben überraschend, immer weitere Kreise. Der Fondsanbieter FIHM aus Aschheim bei München stellte jetzt einen Antrag auf Insolvenz.

Denn die FIHM befindet sich über die dicio GmbH zu 86 Prozent im Besitz von S&K. Die FIHM ist zwar nicht Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen. Trotzdem erscheint die Antragstellung auf Insolvenz sehr eilig erfolgt und muss erst einmal geprüft werden. Dass die FIHM damit Durchgriffsmöglichkeiten auf geschlossene SHB-Fonds im Rahmen der Ermittlungen verhindern will, erscheint Experten durchaus wahrscheinlich. Die FIHM sieht sich jedoch selbst als Opfer und schaltete die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs ein.

Quelle: immobilien-zeitung.de vom 26.2.13