Schiffs- und Yachtwerft Dresden ist insolvent

Datum: 12.01.2011
Pleite bei der traditionsreichen Schiffs- und Yachtwerft Dresden. Ironischerweise wurde das durch den größten Auftrag in der Firmengeschichte ausgelöst. Für den kenianischen Hafen Mombasa sollen zwei Fähren gebaut werden. Das hat das kleine Unternehmen mit seinen 30 Mitarbeitern aber finanziell überfordert.

An mangelnden Aufträgen scheitert die seit 1855 bestehende Werft sicherlich nicht. Für die nächsten drei Monate ist nach Aussage des vorläufigen Verwalters Franz-Ludwig Danko mehr als genug Arbeit vorhanden. Allerdings nicht im Bau, sondern in der Restauration. Denn das Kerngeschäft der Dresdener liegt auf der Wartung und Pflege historischer Dampfschiffe. Bis vor ein paar Jahren firmierte die Firma unter Schiffswerft Laubegast, musste aber schon einmal in die Insolvenz gehen, aus der sie als Schiffs- und Yachtwerft Dresden wieder hervorkam.
Quelle: sz-online.de vom 10.1.11