Schnelle Pleite bei Agenda Glas

Datum: 24.02.2011
Lediglich ein Jahr dauerte es bei der in Sachsen-Anhalt liegenden Agenda Glas vom Produktionsstart bis zum Insolvenzantrag. Als Grund für die finanzielle Schieflage nannte das Unternehmen Schwierigkeiten in der Fertigung, die sich von Beginn an negativ auf die Ziele ausgewirkt haben. Statt 20 Millionen Euro konnten im ersten Jahr lediglich 10 Millionen Euro umgesetzt werden.

Das liegt in einer sehr hohen Ausschussquote begründet, die durch technische Probleme verursacht wurde, aber künftig behoben sein soll. Deshalb sieht man am Standort in Gardelegen auch trotz der prekären Situation durchaus Chancen für das Unternehmen mit seinen 150 Mitarbeitern. Denn auch das Wirtschaftsministerium signalisierte bereits Unterstützung. Zudem steht als Option der Einstieg eines potenziellen Investors zur Verfügung.
Quelle: mdr.de vom 23.2.11