Schraubenhersteller Mothes muss in die Insolvenz

Datum: 21.04.2011
Der Düsseldorfer Schraubenhersteller Max Mothes musste vor einigen Tagen einen Antrag auf Insolvenz stellen. Insolvenzverwalter Frank Kebekus will den Geschäftsbetrieb normal aufrechterhalten und die Auslieferung an alle Kunden gewährleisten. Die Löhne für die rund 300 Mitarbeiter sind durch die Agentur für Arbeit bzw. deren Insolvenzgeld zunächst einmal bis Juni einschließlich gesichert.

Wie es dann allerdings an den Standorten Düsseldorf und Neuss weitergeht, ist bislang noch unklar. Entlassungen werden nicht ausgeschlossen. Denn derzeit können auch keine Garantien für den Fortbestand der Firma abgegeben werden. Gespräche mit potenziellen Investoren werden aber bereits geführt. Namen wollte Kebekus keine nennen, sagte aber, dass einige an einer Komplettübernahme, andere nur an Teilen des in der fünften Generation im Familienbesitz befindlichen Schraubenproduzenten interessiert seien.
Quelle: rp-online.de vom 21.4.11