Styria Medien geht mit Moser zusammen

Datum: 03.06.2009
Da entsteht ein großes europäisches Medienunternehmen. Ein Zusammenschluss der Kategorie XXL sorgt für Furore in Österreichs Medienlandschaft. Teile der Styria Medien AG fusionieren mit der JS Moser Holding unter Führung von Styria. Denn die übernimmt 68 Prozent der Anteile, Moser 27 Prozent. Die übrigen 5 Prozent gehen an die MIH Holding bzw. die Raiffeisenbank Oberösterreich. Allerdings muss die Kartellbehörde dem Deal noch zustimmen.

Die dann zu gründende Regionalmedien Holding AG würde zum größten Medienverlag in der Alpenrepublik werden. Und ein Gegengewicht zur Krone Zeitung bilden um deren Dominanz zu brechen. Styria bringt dabei seine regionalen Medien ein. Die überregionalen Magazine, "Die Presse", das "WirtschaftsBlatt" sowie die Auslandsaktivitäten sind jedoch explizit ausgenommen.

Zum neuen Konzern gehören dann unter anderem die "Tiroler Tageszeitung", die "Kleine Zeitung", die regionalen Wochenzeitungen sowie die Radiosender Antenne Kärnten und Antenne Steiermark. Insgesamt ergänzen sich die regionalen Medien von Moser und Styria sehr gut, da Moser vor allem in Tirol und Oberösterreich aktiv ist, während Styria die Schwerpunkte in der Steiermark und in Kärnten hat.

Gut 4.500 Mitarbeiter hätte der Neuling dann zu bieten. Der Umsatz würde nach Expertenmeinung bei mehr als 700 Millionen Euro liegen. Auch außerhalb Österreichs soll ein konsequentes Wachstum angestrebt werden. In Kroatien, Slowenien und Italien existieren bereits Beteiligungen. Ein Projekt in Montenegro soll in Kürze folgen.
Quelle: Presseinformation der Styria Medien AG vom 2.6.09