Uniwheels kauft insolvente ATS Beteiligungs GmbH

Datum: 25.03.2008
Der Leichtmetallfelgenhersteller Uniwheels hat die insolvente ATS Beteiligungs GmbH, die bisher zur ATS-Gruppe gehörte, übernommen. Zudem wird Uniwheels mit Wirkung zum 1. April 2008 auch sämtliche operativen Tochterfirmen der ATS-Gruppe in Deutschland erwerben.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Gläubigerausschuss der ATS hat sein Einvernehmen bereits signalisiert. Allerdings müssen die Hauptgläubiger, mehrere Banken und Aluminiumlieferanten, der Transaktion noch zustimmen. Nach Angaben von ATS sollen sämtliche Arbeitsplätze und Standorte in Europa erhalten bleiben. Für die US-amerikanischen Fertigungsstätten soll eine eigenständige Lösung folgen.

Die in Bad Dürkheim ansässige ATS Gruppe fertigt rund acht Millionen Aluräder pro Jahr für fast alle bekannten Automobilhersteller. Werke stehen in Deutschland, Polen, Südafrika und in den USA. Von den vor der Insolvenz beschäftigten 2.500 Mitarbeitern, sind momentan noch gut die Hälfte tätig. Diese erwirtschafteten im letzten Jahr einen Umsatz von etwa 400 Millionen Euro.

Uniwheels produziert jährlich rund zwei Millionen Leichtmetallfelgen für Fahrzeuge im Nachrüstungssegment und verfügt über Standorte in Deutschland, Polen, Malta, Russland und in der Schweiz. Stammsitz ist das schweizerische Hünenberg. Das Unternehmen vertreibt weltweit die Marken Rial, Alutec, Anzio und Wheels24.com.
Quelle: Pressemitteilung von Uniwheels