Wilisch & Sohn an GCI Management verkauft

Datum: 27.02.2008
Die GCI Management AG hat die Firma Wilisch & Sohn GmbH aufgekauft. Abgewickelt wird das Geschäft über die DEWI Beteiligungs GmbH, an der GCI eine 87,5-prozentige Beteiligung hält. Das Hauptgeschäftsfeld beider Unternehmen liegt in den Bereichen Formenbau, Kunststoffspritzguss, Industrielackierung und Lasertechnik. Auch die Produktionsschwerpunkte sind dieselben. Beide stellen in erster Linie hochwertige Systeme für die Automobilindustrie mit dem Fokus auf Bedienblenden für Klima-, Navigations- und Radiogeräte her.

Wilisch & Sohn wurde bereits 1805 als Buntpapierfabrik gegründet und ist seit 1959 in der Kunststoffverarbeitung tätig. Das Unternehmen beschäftigt ungefähr 450 Mitarbeiter und ist als Zulieferer für sämtliche namhafte Automobilhersteller aktiv. Mit den Werken in Ansbach und Sümeg in Ungarn wurde im Jahr 2006 ein Umsatz von etwa 34 Millionen Euro erreicht.

Unter Ausnutzung der durch diesen Deal vorhandenen Synergiepotenziale soll der Umsatz auf sechzig Millionen Euro gesteigert werden. Um das zu erreichen sollen weitere Beteiligungen in der Automobilzulieferindustrie folgen, die dann in der vor kurzem gegründeten GCI Automotive Holding GmbH zusammengefasst werden sollen.

Generell strebt die in München ansässige Management- und Investmentgesellschaft GCI weitere Mehrheitsbeteiligungen in den Branchen Industrie, Finanzdienstleistungen und Immobilien an. Das Unternehmen betätigt sich schwerpunktmäßig in den Geschäftsbereichen Unternehmensberatung, Unternehmensbeteiligungen und Finanzdienstleistungen.


Quelle: Pressemitteilung